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Epima - Zukunft
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Zukunft

Ein Ausblick auf die Zukunft

Die immer noch hohe Zahl der in Österreich gestellten Asylanträge zeigt, dass immer noch viel Arbeit zu leisten sein wird. In den nächsten Jahren kommt es neben der konkreten Hilfe und der Intensivierung von sprachorientierten Förderprogrammen aber vor allem darauf an, auch vermehrt gesellschaftspolitische Arbeit zu leisten.

Ressentiments, Ängste, und Vorurteile müssen vielerorts noch weiter abgebaut werden, um den nächsten Schritt bei der Integration zu erreichen.  Integrationsarbeit setzt immer auch eine Dialogbereitschaft der aufnehmenden Gesellschaft voraus – und da gibt es noch einiges zu tun. Dieser Teil der Arbeit wird schwieriger zu leisten sein, als die bisherigen Maßnahmen, und mehr Zeit erfordern – ist aber ebenso unabdingbar.

Eine Vision einer integrativen Gesellschaft muss geschaffen werden, die sowohl die Mehrheit der Bevölkerung als auch die Mehrheit der Asylwerber mittragen kann – und mit der sich beide Gruppen identifizieren können. Das setzt auch voraus, dass man einige gesellschaftliche Veränderungen in Gang bringt, und sich auch gedanklich von einer Assimilation weg, hin zu tatsächlicher Integration bewegt.

Ebenso wird man sich in Zukunft noch mehr der sozialen und psychologischen Situation jugendlicher MigrantInnen zuwenden müssen, und auch in diesem Bereich zusätzlich Hilfen und Betreuungsangebote schaffen müssen. Der Bedarf dafür wird in Zukunft ganz sicher noch steigen. Darüber hinaus müssen auch die Lebenssituationen außerhalb des Arbeitsmarktes eingehender beleuchtet werden, und für viele weitere Probleme Strategien und Betreuungsmodelle entwickelt werden. Die Lösung bieten hierfür, ebenso wie bei den Qualifizierungsprojekten, vor allem NGOs, projektorientiert arbeitende Nichtregierungsorganisationen, deren Beitrag, wie bereits die EPIMA-Projekte gezeigt haben, einen unverzichtbaren Bestandteil in fast allen Betreuungskonzepten darstellt.

Neben diesen Schwerpunkten geht es vor allem auch darum, parallel dazu eine europaweite soziale Beschäftigungsstrategie weiterzuentwickeln, um eine solide Basis für gesellschaftspolitische Arbeit zu haben. Mit der Einführung von Qualifizierungsmaßnahmen für junge Menschen mit Migrationshintergrund wurde ein sehr wichtiger Schritt dorthin getan – die Möglichkeit, sich beruflich besser zu integrieren, und vor allem die Chance eine wirkliche Lebensperspektive entwickeln zu können. Aber, um einen bekannten englischen Ausspruch zu zitieren: „Still múch remains to be done:“

Epima

Bilder: Attila Voeroes | Agency: Dreamstime.com - © Javarman | Dreamstime.com - Gabriele Sochor | Agency: Dreamstime.com
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